
Bunker St. Pauli
Im 2. Weltkrieg Krieg wurde dieser Bunker 1942 von Zwangsarbeitern in nur 10 Monaten gebaut. Es war dazu auch noch einer von 2 Flak-Anlagen in Hamburg. Insgesamt gab es in Deutschland 5 Bunker, die auch als Flak-Anlagen konzipiert waren. Die anderen 3 davon standen in Berlin. In militärischen Kreisen wurde der Bunker mit Flakturm IV bezeichnet. In diesem Bunker fanden bei den Bombardements auf Hamburg bist zu 25.000 Menschen Schutz. Die Anwohner des Karolinenviertels bekamen damals zur Eröffnung sogenannte Bunkerkarten. Auf denen war die jeweilige Familie mit der Anzahl der Familienmitgliedern aufgeführt und die Nummer, sowie die Etage des Schutzraumes aufgeführt war, in dem sie bei einem Bombenalarm sich zu versammeln hatten.
Mit seiner Grundfläche von 75 x 75 Metern und einer Mauerstärke von bis zu 3,80 Metern war der Bunker so massiv, das man ihn nach dem Krieg nicht so einfach abreißen konnte. Dieses Schicksal teilt er mit einen weiteren Hochbunker, der noch als Energiebunker in Hamburg Wilhelmsburg steht.
Nach einigen Ausschreibungen wurde der Bunker von 2019 bis 2024 umgebaut und mit 5 weiteren Etagen aufgestockt. Es entstanden u.a. Räumlichkeiten für Kunst, Kultur, Veranstaltungen und Gastronomie. Für die Besucher wurde der sogenannte „Bergpfad“ angelegt. Auf ihm besteigt man außen herum den Bunker. Umso höher man kommt, umso fantastischer ist der Blick über Hamburg. Der Bergpfad wurde mit etwa 23.000 Bäumen, Gehölze und Stauden bepflanzt.
Auf dem ursprünglichen Bunkerdach, auf dem auch die Flak-Anlagen standen, sind viele Informationstafeln aufgestellt, die in 2 Sprachen (Deutsch und Englisch) die Besucher über die Geschichte und Bedeutung des Bunkern informieren. Hier wurde die Vergangenheit sehr anschaulich und interessant aufgearbeitet.




















































































































INFO-Box
Bunker
St. Pauli
Feldstraße 66
20359 Hamburg – St. Pauli
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